Jedlik Ányos Gimnázium
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Auf Deutsch


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Die Geschichte des Jedlik Ányos Gymnasiums

 

Auf der Csepel-Insel stand damals, vor dem II. Weltkrieg kein Gymnasium, die Schüler fuhren jeden Tag nach Budapest. Als 1944 alle Brücken durch die Bomben zerstört wurden, kam man auf die Idee, eine Mittelschule in Csepel zu gründen. Mit Hilfe von Eltern gab das Ministerium die Erlaubnis so schnell wie möglich aus, so konnte das Gymnasium am 9. September 1945 feierlich eröffnet werden.

Der erste Direktor war Hugó Vályi Benediktiner, da die Benediktiner bis zu der Verstaatlichung der Schulen (1948) in der Schule unterrichtet haben. Der Namensgeber, Ányos Jedlik war auch Benediktiner, der sowohl mit seiner wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Physik, als auch mit seiner Persönlichkeit unseren Schülern als Vorbild dienen kann.

Die Schule selbst hat sich natürlich im Laufe der Zeit viel verändert. Seit dem Schuljahr 1990  gibt es in der Schule neben den vierklassigen auch eine achtklassige Gymnasialklasse. Zur Zeit lernen hier 600 Schüler und Schülerinnen, die von 48 Lehrern und Lehrerinnen unterrichtet werden. Die Schüler können Mathematik, Englisch oder Informatik im erweiterten Unterricht lernen.

Nachmittags können die Schüler in der Schulchor mitsingen, in den Sporthallen Fußball, Basketball, Volleyball, Tennis, Capoeira usw. spielen und machen, in dem Literaturklub mitwirken, für die Schulzeitung schreiben.

Neben den staatlichen Feiertagen veranstalten wir ein Fest für die neuen Schüler im Oktober/November, in der Adventszeit eine Fahrt nach Wien auf den Christkindlmarkt, vor Weihnachten Christmasparty und Weihnachten der Völker, im Januar einen Ball für die Abiklassen, im Februar Karneval, im Frühling Jedlik Tage und Abschiedsfeier für die Abiturienten und in den letzten Jahren besuchte eine schwedische Schülergruppe mehrmals unsere Schule.

Im Sommer gibt es einen Sport- und Sommerlager, Sprachlager nach Murau (Österreich) und viele Klassenfahrten. Jedes Jahr hat eine Gruppe unserer Schüler die Möglichkeit, an einem Austauschprogramm mit dem Gymnasium der Stadt Hattingen teilzunehmen und damit nach Deutschland zu fahren. In dem nächsten Schuljahr reisen sie zu uns, nach Budapest.

Wir versuchen also unsere Schüler mit der Erfahrung unserer älteren Kollegen und

mit der Begeisterung der jüngeren Lehrer auf das Leben richtig  vorzubereiten, und auf diesem Weg ihnen beizustehen und zu helfen.

 

Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium im Schulzentrum Holthausen, Hattingen, Deutschland und dem Jedlik Ányos Gymnasium

 

Im Jahre 1984 entstand die Idee, einen Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen ins Leben zu rufen, als  Dr. Antal Nádi, Lehrer des Gymnasiums Holthausen  unseren Lehrer, Dr. Magyar Béla kennen gelernt hat. Die Idee gefiel den Direktoren der Gymnasien, Herrn Auffermann und Herrn Zanati, sehr gut, und beide waren bei der Organisation sehr behilflich, weil  damals in Ungarn  viele Erlaubnisse und Visa beantragt werden mussten. So konnte aber 1985  mit 34 Schülern und Schülerinnen die erste Gruppe losfahren. Unter den  Betreuern fuhren viele Lehrkräfte mit, aber Herr Nádi, Herr und Frau Auffermann, Frau Varga haben viele Jahre lang das Programm mit ihrer mühsamen Arbeit weitergeholfen. Ihre Aufgaben machen jetzt  Frau Pratke und Frau Pénzes weiter.

Dieses Austauschprogramm ist eine gute Möglichkeit für unsere Schüler, die deutsche Sprache auf deutschem Sprachgebiet zu üben, die Gewohnheiten, die deutsche Kultur näher kennen zu lernen. Die deutschen Schüler haben die Gelegenheit, ein Land aus Osteuropa und Budapest, eine Weltstadt hautnah zu erleben.

 

 

Im Juni 2007 flog eine Schülergruppe mit 21 Schülern und zwei Begleiterinnen wieder nach Hattingen, wo sie 12 erlebnissreiche Tage verbrachten. Unter den bunten Programmen haben sie die Altstadt, die Schule, die Beach-Volleyballhalle in Hattingen, den Dom und das Schokoladenmuseum in Köln, die Opelwerke, das Planetarium in Bochum, den Erlebnisspark Movie World in Bottrop-Kirchhellen besucht. Und sie freuen sich riesig darauf, bald die deutschen Schüler empfangen zu können.